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Das Museum für schlesische Landeskunde im HAUS SCHLESIEN bietet in seiner Ausstellung anläßlich des 140. Gründungsjahres der Porzellanfabrik Königszelt, vorm. August Rappsilber AG einen Einblick in die Geschichte und Produktionsvielfalt dieses schlesischen Unternehmens.
Als Privatunternehmen 1860 direkt neben dem Bahnhof von Königszelt, dem heutigen Jaworzyna Slaska, gegründet, entwickelte es sich innerhalb weniger Jahre zu einem erfolgreichen Großunternehmen. 1886 wurde aus ihm eine der ersten (und größten) deutschen Aktiengesellschaften dieses Industriezweiges. Für ihre Produkte, die sich durch ästhetische Formen, ansprechende Dekore, modernes Design und erstklassige Qualität auszeichneten, erhielt sie auf der Weltausstellung in Paris 1937 eine Goldmedaille.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Fabrik als polnisches Unternehmen weitergeführt. Unter dem Namen Karolina arbeitet sie bis heute und hat ihre Bedeutung für die Region behalten und ausgebaut.
In zahlreichen, aus Privatbesitz stammenden Exponaten, spiegeln sich in Form- und Dekorvielfalt der rasche Wandel des Zeitgeschmacks in anderthalb Jahrhunderten: Vom repräsentativen, bürgerlichen Tafelporzellan über die phantasievollen Formen des Art deco zu den auch heute beliebten Sammeltassen
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