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Ausstellung in Kloster Leubus
Von Westpreußen bis Ägypten und Schlesien mittendrin. Graphiken Hugo Ulbrich
07.04.2001 - 31.10.2001
Hugo Ulbrich (1867–1928) ist ein schlesischer Graphiker, der viele Motive seiner Heimat zeichnerisch und druckgraphisch festgehalten hat. Sein großes Talent wurde schon früh von Adolf Menzel erkannt, der ihn protegierte. Ulbrich wirkte an der Entstehung eines umfangreichen Sammelwerks mit, dem „Bilderwerk schlesischer Kunstdenkmäler“ von 1903. Er schuf viele Ansichten von Breslau, darunter die vielen bekannte großformatige Radierung des Breslauer Rathauses. Darüber hinaus unternahm er zahlreiche Reisen, die ihn nicht nur durch weite Teile Deutschlands führten, sondern auch nach Italien und Ägypten. So werden von den Tempeln bei Luxor und Philae am Nil bis zum Schloß in Königsberg oder der Marienburg an der Nogat Motive geboten. Ulbrichs Oeuvre zeichnet sich durch eine souveräne und detailgenaue Wiedergabe der Kunststätten mit umgebender Landschaft aus, so daß seine Arbeiten neben dem künstlerischen auch dokumentarischen Wert besitzen.
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