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Schlesische Begegnungen in Eving Gymnasiallehrer informierten sich über Pädagogik-Konzept an Dortmunder Einrichtungen
Eving. Besuch aus Oberschlesien bekamen die Kinder der Max-Wittmann-Schule an der Oberevinger Straße. Beim Aufenthalt in der Einrichtung für geistig behinderte Kinder und der anschließenden Besichtigung des Montessori-Kinderhauses an der Severinstraße wurden den 25 teilnehmenden polnischen Gymnasiallehren spezielle Pädagogik-Modelle, die in Polen nur äußerst marginal bekannt sind, vorgestellt.
Grund für diese Maßnahme war die Vermittlung der deutschen Sprache in Oberschlesien, welche auf dreifache Weise erfolgt: als Muttersprache, Fremdsprache oder auch bilingual. Der Sprachunterricht beginnt hier zwar schon ziemlich früh - im Kindergarten - ist aber aus pädagogischer Sicht noch ausbaufähig. Anschauungsunterricht für die Lehrenden gab es daher in der Max-Witte-Schule und dem Montessori-Kinderhaus. Dabei stand besonders die sogenannte "Waldorf-Pädagogik" im Vordergrund. Gefördert wurde die vom Haus Schlesien e.V. durchgeführte Maßnahme vom Bundesministerium des Innern sowie dem Land Nordrhein-Westfalen.
Quelle: RN vom 15.11.2007
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