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Kunst von Wasner im Museum Haus Schlesien zeigt Werke des Impressionisten - Leuchtende Farben
KÖNIGSWINTER. Der schlesische Maler und Impressionist Arthur Wasner hat das Riesengebirge und seine landschaftlichen Schönheiten immer wieder zum Gegenstand seiner Bilder gemacht. Ab sofort ist eine Ausstellung mit seinen Werken im Eichendorffsaal im Haus Schlesien in Heisterbacherrott zu sehen. Der vielseitige Künstler wurde 1887 im oberschlesischen Kreis Pleß geboren und starb Anfang 1939 in Breslau. Eine Ausbildung zum Bergmann musste Wasner wegen eines starken Gehörschadens, ausgelöst durch eine Grubenexplosion, aufgeben. Er absolvierte die Breslauer Kunstakademie und reiste durch ganz Europa. Bereits in jungen Jahren erhielt er in Spanien hohe offizielle Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit. 1915 gründete er in Breslau eine eigene Malschule und blieb dort trotz interessanter Angebote aus Düsseldorf, München und dem Ausland. Große Erfolge und die Anerkennung der Fachwelt hatte er in den 20er- und 30er-Jahren mit Ausstellungen seiner ausdrucksstarken Landschaftsbilder und Porträts. Am Ende des Zweiten Weltkrieges ging ein Großteil seines Werkes verloren. Seine Frau und Tochter konnten nur einen Teil der Bilder retten. Wasners Werke werden vor allem wegen ihrer Leuchtkraft gerühmt.
Quelle: Rhein-Zeitung vom 06.10.2006
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