
VERANSTALTUNGEN IM HAUS SCHLESIEN
Mai 2026
06Mai19:00Beginn der Musiksommer-Saison mit Soulful of Blues
Rhythm & Blues, Eintritt frei (Hutkonzert), Einlass ab 18 Uhr, keine Reservierung, aktuelle Infos unter https://www.wendt-event.de/hausschlesien.htm
Rhythm & Blues, Eintritt frei (Hutkonzert), Einlass ab 18 Uhr, keine Reservierung, aktuelle Infos unter https://www.wendt-event.de/hausschlesien.htm
Der unmittelbaren Gefahr des Krieges entronnen, war die Ankunft in der Fremde und das Einleben fern der Heimat alles andere als einfach: Es herrschte Hunger und
Der unmittelbaren Gefahr des Krieges entronnen, war die Ankunft in der Fremde und das Einleben fern der Heimat alles andere als einfach: Es herrschte Hunger und Wohnungsnot und nicht überall war die Aufnahme herzlich. Die Männer waren oft noch in Kriegsgefangenschaft, verwundet oder gefallen und so mussten die Frauen oft auf sich alleine gestellt, nicht nur ein Dach über dem Kopf für sich finden, sondern auch eine Arbeit, um die Familie versorgen zu können. Zudem waren die Familien häufig auseinandergerissen und mussten erst wieder zusammenfinden. In der Führung geht es um die Herausforderungen des Neuanfangs und wie ihn die Frauen und Mütter bewältigt haben.
Entgelt 3,- € pro Person, Anmeldung unter 02244 886 231 oder kultur@hausschlesien.de erbeten.
30Mai14:3018:00Kompaktseminar „Meine schlesische Familie“
Sobald das Gespräch auf Schlesien kommt, hört man nicht selten Sätze wie: „Mein Opa kam auch aus Schlesien“ oder „Meine Mutter ist da geboren“ – doch
Sobald das Gespräch auf Schlesien kommt, hört man nicht selten Sätze wie: „Mein Opa kam auch aus Schlesien“ oder „Meine Mutter ist da geboren“ – doch Viele wissen kaum mehr als das. Sie haben zu Hause ein paar vergilbte Fotos und kennen die üblichen Anekdoten. Doch wo lebte die Familie? Wie lebte sie und vor allem, warum musste sie die Heimat verlassen? Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zur schlesischen Geschichte mit dem Fokus auf den Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Es richtet sich vor allem an jene, die etwas mehr über ihre schlesischen Wurzeln erfahren möchten und eröffnet die Möglichkeit, die Erzählungen und Erinnerungen aus der eigenen Familie besser einordnen zu können.
Teilnahmegebühr 30,- €, für Mitglieder des Vereins HAUS SCHLESIEN 25,- €, Anmeldung unter kultur@hausschlesien.de oder 02244 886 231 erforderlich.
Juni 2026
04Jun19:30Konzert des ALAFIA ENSEMBLES mit Werken von Paul Preis
Der Glatzer Komponist Paul Preis begriff sich ausdrücklich als Schöpfer schlesischer Musik. Dabei ging er allerdings über das rein Volkstümliche hinaus und komponierte zumeist im spätromantischen Stil (mitunter auch auf
Der Glatzer Komponist Paul Preis begriff sich ausdrücklich als Schöpfer schlesischer Musik. Dabei ging er allerdings über
das rein Volkstümliche hinaus und komponierte zumeist im spätromantischen Stil (mitunter auch auf humorvolle Weise) groß angelegte symphonische Werke mit inhaltlichem Bezug
zur schlesischen Kultur, Landschaft und Geschichte. In diesem Konzert des Alafia Ensembles Köln wird eine Auswahl dieser Kompositionen auf dem Programm stehen. Das HAUS SCHLESIEN gibt damit dem jungen Kölner Alafia Ensemble Gelegenheit, ihre Bearbeitungen dieser Werke für Kammerensemble vorzustellen.
Tickets 18 € / für Mitglieder des Vereins HAUS SCHLESIEN 15 €
Gefördert von der Erika-Simon-Stiftung
18Jun14:30Schlesische Dreiviertelstunde „Breslau ist immer eine Reise wert“Öffentliche Führung
Man muss keine 800 km Richtung Osten fahren, um die Besonderheiten der niederschlesischen Metropole Breslau kennenzulernen. Kommen Sie mit in die Dauerausstellung im HAUS SCHLESIEN und
Man muss keine 800 km Richtung Osten fahren, um die Besonderheiten der niederschlesischen Metropole Breslau kennenzulernen. Kommen Sie mit in die Dauerausstellung im HAUS SCHLESIEN und entdecken Sie bei dieser Führung einige Sehens- und Merkwürdigkeiten der Europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2016.
Entgelt 3,– €, ermäßigt 1,50 €, Anmeldung unter 02244 886 231
19Jun19:00Buchvorstellung „Der Pakt der Frauen“mit Autorin Julia Kröhn
Die aus Österreich stammende Autorin Julia Kröhn liest aus ihrem Roman „Der Pakt der Frauen“. Die Mutter-Tochter-Geschichte führt den Leser von Wien ins schlesische Hirschberg und immer wieder aus dem
Die aus Österreich stammende Autorin Julia Kröhn liest aus ihrem Roman „Der Pakt der Frauen“. Die Mutter-Tochter-Geschichte führt den Leser von Wien ins schlesische Hirschberg und immer wieder aus dem Jahr 1976 zurück ins Jahr 1945, als eine der beiden Protagonistinnen in Hirschberg das Elend der Zwangsarbeiterinnen kennenlernt. Als Köchin im Lager versucht sie mit den ihr zur Verfügungen stehenden bescheidenen Mitteln, die Frauen ein bisschen zu unterstützten. Rund dreißig Jahre später begeben sich Mutter und Tochter gemeinsam auf Spurensuche nach Hirschberg und lernen viel über sich selbst und die Kraft des Zusammenhalts. Viele Elemente des Romans basieren auf der eigenen Familiengeschichte der Autorin.
Eintritt frei
Oktober 2026
24Okt(Okt 24)0:0025(Okt 25)0:00Seminar "Oma kommt aus Schlesien"Die Erinnerungen der Nachfahren
Herkunftsgeschichten bewegen Familien – bis heute sind Fluchtschicksale dabei von großer Aktualität. Fragen nach Herkunft, Heimat und Identität sind jedoch selten eindeutig zu beantworten, besonders dann, wenn ein Teil der
Herkunftsgeschichten bewegen Familien – bis heute sind Fluchtschicksale dabei von großer Aktualität. Fragen nach Herkunft, Heimat und Identität sind jedoch selten eindeutig zu beantworten, besonders dann, wenn ein Teil der Vorfahren aus einer anderen Region kam. Mehr als 25 Prozent der Deutschen geben an, dass sie selbst oder ein Familienmitglied zu den deutschen Heimatvertriebenen zählen. Aufgewachsen mit den Geschichten „aus der Heimat“ oder auch nur mit einem undefinierbaren Gefühl, nicht hierher zu gehören: Viele Kinder und Enkel tragen an der Last der Erinnerungen und den Traumata der vertriebenen Vorfahren. Die Erfahrungen der Erlebnisgeneration haben ihre Spuren hinterlassen und prägen oft unbewusst bis heute ihr Leben und ihre Familien. Auch wenn sie bereits in der „neuen Heimat“ geboren wurden und keine eigenen Erinnerungen an Schlesien haben, übertrugen sich die Fluchterfahrungen und das Fremdheitsgefühl der Eltern auf die Nachkommen. Die aus der Erfahrung der Entwurzelung heraus entwickelten Verhaltensweisen und Ängste haben sich teilweise bis in die Enkelgeneration „vererbt“.
Das Seminar von HAUS SCHLESIEN mit finanzieller Förderung durch den Kulturreferenten für Oberschlesien behandelt exemplarisch anhand der erzwungenen Fluchtsituation aus Schlesien Erfahrungen und Erkenntnisse zum Umgang mit Flucht und Vertreibung in den Familien. Einführende Fachvorträge von Wissenschaftlern und Autoren befassen sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten und legen eine fundierte Grundlage für die jeweils anschließenden Gesprächsrunden, in denen die Teilnehmer*innen die Thesen diskutieren und eigene Erfahrungen und Eindrücke austauschen können. Neben der Möglichkeit, anhand des vermittelten Wissens die Situation der Erlebnisgeneration aber auch die eigenen Erfahrungen nachvollziehen und einordnen zu können, soll vor allem der Austausch untereinander dazu beitragen, die individuelle Familiengeschichte aufzuarbeiten, sich mit den Gefühlen von Heimatlosigkeit auseinanderzusetzen und eigene Verhaltensmuster zu verstehen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter kultur@hausschlesien.de oder 02244 886 231.
Das Programm folgt bald.
November 2026
„Bin ich Deutscher, bin ich Pole, vielleicht bin ich beides zugleich, oder einfach Oberschlesier?“ – mit diesen Fragen setzen sich im Laufe ihres Lebens zweifellos sehr viele in die Bundesrepublik
„Bin ich Deutscher, bin ich Pole, vielleicht bin ich beides zugleich, oder einfach Oberschlesier?“ – mit diesen Fragen setzen sich im Laufe ihres Lebens zweifellos sehr viele in die Bundesrepublik eingewanderte, aber auch in der Region verbliebene Oberschlesier auseinander. Andere dagegen haben deutlich ausgeprägtere Vorstellungen über die eigene Identität und vertreten einen klaren nationalen Standpunkt. Die Gründe für diese verschiedenen Haltungen, die ebenso unterschiedlich ausfallen wie die Beweggründe der Betroffenen, aus Oberschlesien nach Deutschland auszuwandern, sind in der komplexen Geschichte dieser kulturell vielschichtig geprägten Region zu suchen.
Das Seminar richtet sich vorrangig an alle Interessierten mit (familiären) Bezügen nach Oberschlesien. Die Referenten werden sich während der zweitägigen Veranstaltung im Rahmen von Vorträgen, Präsentationen und Führungen aus unterschiedlichen (persönlichen) Blickwickeln mit Begriffen wie Identität, Integration, Anpassung, Familie und familiäre Wurzeln sowie musealen Darstellungsformen zum Thema Oberschlesien auseinandersetzen und mit den Teilnehmern über deren eigene Erfahrungen diskutieren.
Bitte Termin vormerken, Programm folgt bald.
Anmeldung unter 02244 886 0 oder kultur@hausschlesien.de.


