
VERANSTALTUNGEN
März 2026
Die Ausstellung beschreibt Flucht, Vertreibung und Integration aus weiblicher Sicht. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen individuelle Geschichten und Schicksale von sechs Zeitzeuginnen, die aus unterschiedlichen Regionen
Die Ausstellung beschreibt Flucht, Vertreibung und Integration aus weiblicher Sicht. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen individuelle Geschichten und Schicksale von sechs Zeitzeuginnen, die aus unterschiedlichen Regionen des östlichen Europa stammen: Aus Ostpreußen, Pommern, Oberschlesien, Mähren und der Batschka. In der Ausstellung werden ihre Biografien zugleich in den großen Kontext der deutschen und europäischen Geschichte der Jahre 1933 bis 1945 gestellt. Die aktuelle Schau öffnet den Blick für Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen sich Frauen während der Flucht, Vertreibung und Integration nach dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert sahen. Spitzenpolitikerinnen westdeutscher Parteien und Ausnahmefrauen der Kulturszene kommen in der Ausstellung ebenso vor wie ihre „unsichtbaren“ Zeitgenossinnen, die den Alltag in den Familien oder den Kulturalltag in den Vertriebenenvereinen meisterten. Eine Ausstellung aus dem Haus des Deutschen Ostens München.
Eintritt frei, Anmeldung unter 02244 886 231 oder kultur@hausschlesien.de erbeten.
Sonntag, 08.03.2026 15:00
19März14:30Schlesische Dreiviertelstunde „Das Plebiszit in Oberschlesien“Öffentliche Führung
Am 20. März 1921 stimmten die Oberschlesier darüber ab, ob sie zu Deutschland oder Polen gehören wollten. Im Vorfeld warben beide Länder durch eine Propagandakampagne um die Gunst der Bevölkerung,
Am 20. März 1921 stimmten die Oberschlesier darüber ab, ob sie zu Deutschland oder Polen gehören wollten. Im Vorfeld warben beide Länder durch eine Propagandakampagne um die Gunst der Bevölkerung, was zu einer Nationalisierung und Polarisierung führte, die sich sogar durch die Familien zog. Es kam zu Zusammenstößen im Vorfeld der Wahl und letztlich faktisch zu einem Bürgerkrieg. Die Führung beschäftigt sich mit der Frage nach der nationalen Zugehörigkeit der Oberschlesier.
Entgelt 3,- Euro, Anmeldung unter kultur@hausschlesien.de oder 02244 886 231 erbeten.
Donnerstag, 19.03.2026 14:30
April 2026
18April10:0018:00Frauenschicksale zwischen Weimarer Republik und WiederaufbauTagung
Vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg trugen Frauen enorme Verantwortung: Sie sorgten für Familie und Lebensunterhalt, führten Betriebe weiter, leisteten Widerstand, versteckten Verfolgte oder waren selbst von Zwangsarbeit, Flucht
Vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg trugen Frauen enorme Verantwortung: Sie sorgten für Familie und Lebensunterhalt, führten Betriebe weiter, leisteten Widerstand, versteckten Verfolgte oder waren selbst von Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung betroffen. Die Tagung beleuchtet anhand von Biografien bekannter Frauen wie Gussie Adenauer und Freya von Moltke sowie vieler unbekannter Alltagsheldinnen aus Königswinter die Jahre von den 1930er bis in die 1950er. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Familiengeschichten zu reflektieren. Eine Tagung von
HAUS SCHLESIEN in Zusammenarbeit mit der VHS Siebengebirge, dem Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.
Anmeldung unter Tel. 02244/886 231 oder kultur@hausschlesien.de. Die Zahl der Plätze ist begrenzt!
Tagungspauschale 70 € (inkl. Drei-Gang-Menü und zwei Kaffeepausen).
Samstag, 18.04.2026 10:00 - Samstag, 18.04.2026 18:00


